Die Top 5 Technologien für immersive Meetings der Zukunft

Die Top 5 Technologien für immersive Meetings der Zukunft

Die Corona-Krise hat dafür gesorgt, dass Unternehmen auf einen Schlag sich selbst und ihre Belegschaft digitalisieren mussten. Meetings wurden durch Videokonferenzen ergänzt oder ersetzt und Anbieter wie Zoom bieten einfache, zuverlässige und reibungslose Video-Meeting-Erfahrungen. Doch was kommt als Nächstes? Wir werfen einen Blick auf die nächsten 5 wichtigen Technologien, die Meetings noch immersiver und effizienter werden lassen. 

1. 5G liefert die Grundlage

Bisher war flexibles Arbeiten von unterwegs begrenzt auf das Homeoffice oder dedizierte Workspaces. Doch mit dem neuen 5G-Funkstandard werden wir zum ersten Mal die wahre Mobilität von Meetings erleben, die bisher nur ein Versprechen war: Dank Edge Computing und Massive Machine Type Communication werden neue Dienste im Rahmen von 5G entstehen, die nicht nur vom hohen Datendurchsatz, sondern vor allem von der niedrigen Latenz profitieren. Insbesondere die Verfügbarkeit des 26-GHz-Bandes wird die Bereitstellung von hochauflösender Videokommunikation sowie Virtual und Augmented Reality erleichtern. Das schafft die infrastrukturelle Grundlage für immersive Meetings – von jedem Ort.

2. Vernetzte Work Experience dank IoT

Das Internet der Dinge (IoT) ist und bleibt ein beliebtes Thema der Tech-Innovation. Die anhaltende Diffusion der Technologie in alle Bereiche des Lebens macht auch vor Unternehmen nicht halt. Bisher galt das verteilte Arbeiten (Remote Working) als Herausforderung für Unternehmen, da sie die Anbindung verlieren: Die IT-Abteilung hat keine Übersicht mehr über genutzte Geräte und Software, Mitarbeiter arbeiten unergonomisch am Küchentisch, und die Zeiterfassung wird komplizierter. 

Mit dem IoT bieten sich nun neue Möglichkeiten, auch verteilte Mitarbeiter an das Unternehmensnetzwerk und miteinander zu verbinden: Mit einer einheitlichen Licht- und Klimasteuerung im Büro, die sich an die tatsächliche Zahl an Mitarbeitern vor Ort anpasst, oder einer besseren Ausstattung für das Homeoffice profitieren Mitarbeiter ebenso wie Unternehmen. Geräte wie Konferenzsysteme lassen sich leichter anbinden und schaffen am Ende die gewünschte „Work Experience“, egal wo gearbeitet wird. Diese Erfahrung teilen alle Kollegen und fühlen sich somit wieder verbundener, was die immersive Natur moderner Meetings unterstützt.

3. Immersive Erfahrung mit Technologie

Nicht alles im Leben lässt sich digital übertragen – noch nicht. Forscher arbeiten daran, beispielsweise Gerüche digital zu übertragen. So wird etwa erforscht, wie sich der Kaffeegeruch vom Kollegen im Zoom-Meeting auch an den heimischen Schreibtisch übertragen lässt. Dies ist nur ein Aspekt von Technologie, die versucht, den Eindruck entstehen zu lassen, man sitze wirklich im gleichen Zimmer – die sogenannte Telepräsenz. Andere Lösungen sind gleiche Zoom-Hintergründe für alle Mitarbeiter, die gleichen Bürotische für zuhause oder die neue Technologie, die den Fokus der Augen erfasst und das dargestellte Bild des Gegenübers so anpasst, dass man sich auch im Bildschirm beim Dialog in die Augen sehen kann. 

4. Virtuelle Meetings in allen Branchen

Bisher war das flexible Arbeiten zwar für viele Branchen möglich, doch industrielle Arbeit – in der Fertigung und Planung beispielsweise – benötigt physische Präsenz. Noch. Denn Technologie wie die „Digital Twins“ sorgen dafür, dass reale Objekte virtualisiert bearbeitet werden können. So lassen sich Prototypen zuerst digital als Simulation testen und Produktionsprozesse zunächst virtuell optimieren, ohne eine Schraube zu verändern. Diese virtuelle Zusammenarbeit ermöglicht zugleich Immersion und Kollaboration – die zwei wichtigen Treiber einer besseren Meeting Experience. Damit werden wir auch in traditionell weniger virtuellen Branchen wie der Industrie in Zukunft mehr und bessere immersive Meetings erleben.

5. KI und Automatisierung 

Video-Meetings sind nicht nur im Homeoffice Alltag. Auch im Büro werden immer mehr agile Meetings abgehalten, zu denen Video fest dazugehört. Dabei werden in sogenannten „Huddle Rooms“ kurze Meetings (teilweise mit zugeschalteten Experten) abgehalten. Damit das reibungslos klappt, wird die Meeting-Planung immer mehr automatisiert. Im Kalender stehende Meetings werden in Zukunft automatisch im Huddle Room gestartet, wenn dieser als Ort angegeben wurde, und die Experten werden automatisch eingewählt.

Dahinter steckt der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI), die Meetings smarter macht. Ein weiteres Beispiel sind digitale Assistenten, die aktive Meetings direkt protokollieren und transkribieren und sich um weitere administrative Abläufe kümmern. So können sich die Teilnehmer des Meetings ganz auf ihre Problemlösung oder auf den kreativen Austausch fokussieren.

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